Zum schnellen Auf- bzw. Entladung von E-Fahrzeugen mit einem Gleichspannungs-Anschluss direkt am Prüfstand.

Schnellladestation HPDC 1000/400 - mobil

Die HPDC-Ladestation dient der schnellen Auf- bzw. Entladung von E-Fahrzeugen mit einem Gleichspannungsanschluss direkt am Prüfstand. Sie besteht aus einer mobilen Ladesäule, welche in unmittelbarer Nähe des zu ladenden Fahrzeugs aufgestellt wird und aus einer fest installierten Leistungseinheit, welche die notwendige Ladespannung und Stromstärke zur Verfügung stellt. Dabei wird die Leistungselektronik zur Erzeugung der geregelten Ladegleichspannung vorzugsweise an den bestehenden Zwischenkreis der Motorumrichter des Fahrzeugprüfstandes angeschlossen.

 

Die Ladesäule kann mit den aktuell vier internationalen Ladestandards CCS1, CCS2, CHAdeMO und GB/T ausgestattet werden. Aufgrund der modularen Bauweise der Leistungselektronik können Ladeleistungen bis zu 400 kW realisiert werden. Zusätzlich kann die komplette Ladeinfrastruktur in bestehende Sicherheitssysteme, wie Not-Halt, Brandalarm etc., integriert werden.

 

Zur Verwendung einer Ladesäule in mehreren Prüfständen, kann die Ladesäule auch mobil, d.h. auf einem verfahrbaren Wagen, ausgeführt werden.

 

 

Beispiel 400 kW Ladesystem

 

 

Technische Daten

Abmessungen Ladesäule (B x H x T) ca. 500 x 1.400 x 500 mm
Abmessungen Leistungseinheit (B x H x T) auf Anfrage mm
Max. Gewicht Ladesäule ca. 170 kg
Umgebungstemperatur -35 … +60 °C
Wirkungsgrad > 94 %
Ausgangsspannungsbereich 50 … 1.000 V
Ausgangsstrombereich* 1 … 600 A
Max. Ladeleistung 400 kW

* Abhängig vom gewählten Ladekabel

 

 

Anwendungsbereich

  • Das Ladesystem kann bspw. als Upgrade zu folgenden Prüfstandsystemen verwendet werden:
    • Rollenprüfstände (Dauerlauf)
    • Antriebsstrangprüfstände
    • EMV-Prüfstände (optional)
    • Flachbahnprüfstände
  • Lade-/Entladezyklen von Gesamtfahrzeugen in Klimakammern

 

 

Vorteile / Highlights

  • Direktes Schnellladen von E-Fahrzeugen auf dem Prüfstand
  • Anschluss an bestehenden Zwischenkreis der Motorumrichter des Prüfstands:
    → keine zusätzliche Einspeiseeinheit notwendig
  • Integration in die bestehende Sicherheitsmatrix
  • Versorgung von bis zu 4 Ladestationen gleichzeitig mit einer Leistungseinheit
  • Bidirektionaler (Ein- & Rückspeisefähig) Betrieb
    → geeignet für "Power To Grid" -Anwendungen oder Vorkonditionierung der Batterie
  • Datenlogging zu übergeordneter Prüfstandsoftware oder übergeordneten Automatisierungssystemen
  • Verfahrbare Ladestation zur Anwendung in mehreren Prüfzellen (optional)